Presse
Schützenverein Unterhausen 1904 e.V.
Herbert Schwille Baumgartenstr.7 72805 Lichtenstein Tel.07129/4677 Fax 694478
Homepage: http://www.schuetzenvereinunterhausen.de / Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Württembergischer Landessportbund EDV Nr. 1600130
Württembergischer Schützenverband EDV Nr. 4115
Bezirk Neckar - Kreis Echaz-Neckar
BDS Grosskaliber Sportschützen Verband Baden-Württemberg e.V. Vereins Nr. 7354-4





Das Schützenhaus ist auch in den Ferien geöffnet.

Der Trainingsbetrieb, im Schützenhaus findet während der Sommerferien weiterhin statt:  Dienstag und Donnerstag ab 18 Uhr und Sonntag von 9 - 13 Uhr.

Bogenschießen Dienstag und Freitag ab 18 Uhr.

 

Falls Sie Interesse am Schießsport haben, kommen Sie einfach vorbei. machen Sie sich selbst einen Eindruck über das Sportschießen!.

 

Rundenwettkampf Freie Pistole Landesliga. Unterhausen - Ötlingen 750 - 765.  Johann Maier 259, Albrecht Schenk 247, Karl Bader 244, Herbert Schwille 205, Achmed Schütze 185.

Die Runde 2016 ist abgeschlossen. Unsere Mannschaft belegt nach 6 Wettkämpfen den 11. Rang. In der Einzelwertung ist Johann Maier mit einem Schnitt von 253,8 auf dem 14. Platz. Albrecht Schenk 250,3 / 21. Karl Bader 239,2 / 39

 

Rundenwettkampf KK 3x10 Kreisliga:  Unterhausen - Würtingen  766 -713      Martin Staiger 261, Annette Schnitzler 258 Herbert Schwille 247 und Peter Heimberger 219..

Unterhausen- Gächingen 755 - 749  Martin Staiger 261, Annette Schnitzler 249, Herbert Schwille 245 und Peter Heimberger 203.

Nach dem 6. Wettkampf Platz 2, im Einzel Martin Staiger Platz 3, Annette Schnitzler 5, Herbert Schwille 6 und Peter Heimberger Platz 11

Rundenwettkampf Großkaliber Kurzwaffe  PSV Reutlingen - U1 1124 - 1116. Danilo Heckelt 376, Sven Bader 274 Achmet Schütze 366 und Johann Maier 362 Ringe.

U1- Bempflingen  1135 - 1114 Danilo Heckelt und Sven Bader 382, Johann Maier 371, Achmed Schütze 360

U1 nach dem 6. Wettkampf auf Platz 3 in der Bezirksliga. Danielo Heckelt in der Einzelwertung auf Rang 3, Sven Bader Rang 5

.in der Kreisliga. U3 Platz 11, U2 Platz 16,  U4 Platz 19 von 28

SGi Reutlingen 3 - U2  1002 - 985 Jürgen Luik 334, Eberhard Möck 329. Manuel Camacho 322 und Andreas Speidel 300 Ringe.

U3 - Münsingen 1 1016 - 1107 Frank Greiner 344, Sebastian Globuschütz 342 Herbert schwille 330 und Heinz Walz 310 Ringe.

U4 - Trochtelfingen 954 - 920  Michael Tust 351, Michael Metz 313, Günther Leibfritz 290, Cladia Tust281 und Peter Wehmeyer 231 Ringe.

Vorderlader LW Landesliga. Schöneich - Unterhausen 411- 313. Ulrich Thumm 139, Bernd Boschenrieder 138, Florian Schick 136, Katrin Rudau und Herbert Schwille 134 Ringe.

Sportpistole KO Pokal Bezirk. Die erste Runde in Bad Niedernau mit 766 - 606 gewonnen, Johann Maier 263, Achmrd Schütze 254, Herbert Schwille 249 und Günther Leibfritz 219 Ringe.

Die Gesamten Ergebnisse sowie Aktuelles über den Schützenverein Unterhausen finden Sie auf unserer Homepage. Die Öffnungszeiten sowie Kontaktadressen der Ansprechpartner des Schützenvereins Unterhausen.

www.schuetzenvereinunterhausen1904.de

 

Termine:

 

6.8. Ferienprogram Sportschießen 14 - 18 Uhr

25.8. - 5.9. DM DSB

26-28.8. und 1.-4.9. DM BDS

26.8. Verkaufsveranstaltung

2.9. Beginn der Vierstände Tournee  in Pfullingen

15.9.  Beginn der Vierstände Tournee in Wannweil

11.9. RWK GK Kreisliga Endtermin.

18.9. LP Liga U2 in Wendelsheim

25.9. LP Liga U1 in Onstmettingen

1.10. Vereinsausflug  Bodensee

"Tag der offenen Tür" am 03.10.16 des Schützenvereins Unterhausen,

3.-9. 10. Vereinspokalschießen.

6.10. Ende der Vier Stände in Wannweil

7.10. Ende der Vier Stände in Pfullingen.

9.10. Finale der Besten der Vier Stände Tournee in Pfullingen

 

Herbert Schwille


 




Nachruf

 

Am 27.06.verstarb unser Schützenkamerad Mirko Budja im Alter von 68 Jahren.

Seit 1988 war er aktiver Schütze mit Kurz- und Langwaffe

Erfolgreicher Teilnehmer an Wettkämpfen bei Landesliga und Landesmeisterschaften.

Schützenhauswirt und Arbeiter beim Bau und der Instandhaltung unserer Anlagen

und Mitarbeiter bei Kreis und Bezirksmeisterschaften

und immer da, wenn ein Helfer gebraucht wurde.

Ein guter Kamerad

Von 1991-92 im Ausschß

Von 1992 -2002 Abteilungsleiter der Pistolenabteilung

2003 - 2012 1. Schützenmeister und stellvertretende Vorsitzender

 

Trauerfeier und Urnenbeisetzung am Donnerstag 7.7. um 13:30 in Holzelfingen.

 

In Dankbarkeit und Anerkennung seiner Verdienste, für den Verein und die Schießsport,

werden wir Ihn in Erinnerung behalten.

 

Herbert Schwille

Oberschützenmeister

 

 

Bezirksmeisterschaften Deutscher Schützenbund

Mit 5 Bezirksmeister in Einzeldisziplien, 4mal Platz 2 und 5 mal Platz 3 für den SVU und 4 x Platz 1 und je 1 mal Platz 2 und  3 für andere Vereine  eine zufriedenstellende Bilanz.

Florian Schick 1. Armbrust 10m, Zimmerstutzen und 3x10.Platz 3 KK 3x40

Bernd Boschenrieder und Sebastian Globuschütz 1. Laufende Scheibe und Laufende Scheibe Mix

Markus Langhammer 1. Sportpistole und 2. Standartpistole.

Katrin Rudau 1. Zimmerstutzen 2. Flinte Trap

Herbert Schwille 2.Laufende Scheibe Mix, 3. Sportpistole und LS 10m.

Oliver Zinn 2. Laufende Scheibe 10m

Albrecht Schenk 2. Freie Pistole

Karl Bader 3. Freie Pistole

Sven Bader 3. 9mm Pistole

Oliver Braun 3, Laufende Scheibe

 

Die Gesamten Ergebnisse sowie Aktuelles über den Schützenverein Unterhausen finden Sie auf unserer Homepage:

www.schuetzenvereinunterhausen1904.de

 

Falls Sie Interesse am Schießsport haben, finden Sie ebenfalls auf unsere Homepage Öffnungszeiten so wie Ansprechpartner des Schützenvereins Unterhausen.

"Tag der offenen Tür" am 03.10.16 des Schützenvereins Unterhausen, machen Sie sich selbst einen Eindruck über Sportschießen!

 

Rundenwettkampf KK 3x10 Kreisliga: Bleichstetten 2 - Unterhausen 705 - 759 Martin Staiger 261, Annette Schnitzler 252, Herbert Schwille 246 und Peter Heimberger 224.

Steel Trophy 2 Gun Match (Pistole + Flinte) Michael Tust Platz 5

RWK GK Kurzwaffen U1 - SGi Reutlingen 1113 - 1106 Sven Bader 377, Danilo Heckelt 371, Johann Maier 365 und Achmed Schütze 329.

Münsingen 3 - U2  1041- 931 Eberhard Möck 321, Manuel Camacho 320, Jürgen Luik 290 und Andreas Speidel 281.

U3- Gönningen 1  1003 - 990  Herbert Schwille 341, Sebastian Globuschütz 337 und Heinz Walz 325.

Gomaringen 2 - U4  959 - 938  Michael Tust 348, Günther Leibfritz 305 Claudia Tust 285 und Peter Wehmeyer 235.

PSV Reutlingen 1 - U1 1124 - 1116. Danilo Heckelt 376, Sven Bader 374, Achmed Schütze 366 und Johann Maier 362.

 

Termine:

9.7. Bogenschießen und Lasergewehr in der Lichtensteinhalle

10.7. Freie Pistole Heimkampf gegen Ötlingen und  Endtermin KK3x10 Heimkampf gegen Würtingen

16.7. Vorderlader in Schönaich

24.7. GK Bezirk Heimkampf gegen Bempflingen.

28 - 31.7. Ferienlehrgang der Bezirksjugend im Schützenhaus.

Herbert Schwille







Infobrief Juni 2016 23.06.2016
Vorwort des Präsidenten
 
Liebe Mitglieder und Interessierte des BDS!
 
Der Rat der EU – das dritte Entscheidungsgremium auf europäischer Ebene neben dem Europäischen Parlament und der Kommission – hat sich zur Neuregelung der EU Feuerwaffenrichtlinie geäußert. Die Details können Sie weiter unten nachlesen.
 
Dieser Beschluss hat es in sich! Denn darin ist unter anderem, an gar nicht so auffälliger Stelle, eine grundlegende und extrem gravierende Verschärfung ausnahmslos aller europäischen Waffengesetze enthalten. Zum ersten Mal käme es nämlich zu einem Verbot von Magazinen, die bisher in allen EU Ländern noch nicht einmal wesentlichen Waffenteile und frei verkäuflich waren. Dies würde keinerlei Gewinn für die innere Sicherheit darstellen, weil es bei den tatsächlich bisher verübten Straftaten (weit überwiegend bekanntlich mit illegalen Waffen!) nicht auf 10 oder 20 Schuss im Magazin ankam. Vor allem aber wäre ein strafbewährtes Verbot von Magazinen mit einem immensen Risiko für hunderttausende unbescholtene Bürger der EU verbunden. Manche habe Magazine für erlaubnispflichtige Schusswaffen, andere für freie Dekowaffen und wieder andere vielleicht auch tatsächlich nur ein (vergessenes) Magazin alleine. Sie alle gerieten in Gefahr, ohne ihr Zutun ein verbotenes oder zumindest erlaubnispflichtiges Magazin zu besitzen. Sie würden völlig zu Unrecht in die Mühlen der Justiz geraten. Nach 1990 sind riesige Mengen von G3, AK47 und M16 Magazine in Umlauf gekommen. In den meisten Fällen wohl nicht einmal im Zusammenhang mit dem Erwerb von erwerbsscheinpflichtigen Schusswaffen. Dazu kommt eine unübersehbare Anzahl von M1 Carbine Magazinen aus dem 2. Weltkrieg und große Mengen von M14 Magazinen aus dem kalten Krieg. Massenhaft würden bei Straftaten völlig unwichtige Gegenstände reguliert und verboten, wenn der Ratsvorschlag Gesetz würde. Man kann sich nur an den Kopf fassen, dass man Derartiges auch nur ernsthaft erwägt. Aber ein solches Verbot ist nun vorstellbar.
 
Ich kann meine Enttäuschung über die Zustimmung unserer Bundesregierung zu diesem völlig unsinnigen Verbotsvorschlag nicht verhehlen. Insbesondere habe ich erhebliche Zweifel an der Kompetenz der zuständigen Mitarbeiter. Haben diese überhaupt verstanden, was da vorgeschlagen wird?
Ich halte es deshalb auch für äußerst wichtig, dass man die politischen Verantwortlichen auf allen Ebenen neben vielen anderen schlechten Punkten aus dem Ratsvorschlag ganz besonders auf diesen geplanten Irrsinn hinweist. Ich werde jedenfalls dazu nicht schweigen!

Ihr und Euer Präsident
 
Friedrich Gepperth
Inhalt 
Editorial

Sehr geehrte Leser, liebe Sportschützen,

wiederum kann und muss sich der Infobrief überwiegend mit der EU-Feuerwaffenrichtlinie beschäftigen, denn bei den EU-Akteuren läuft das Verfahren mit Zwischenentscheidungen weiter. Kaum ganz zufällig hat der Rat der EU - die Vertretung der Mitgliedsstaaten - noch schnell vor der Abstimmung der Briten über den Austritt aus der EU seine Beratungen abgeschlossen. So konnte verkündet werden, dass die EU für Sicherheit sorge. Was die Innenminister bei Waffen darunter verstehen, berichtet diese Ausgabe.

Auch der Wettkampfbetrieb des BDS läuft längst auf vollen Touren. Am vergangenen Wochenende hat die erste Deutsche Meisterschaft mit IPSC im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb stattgefunden. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung haben Starter, ROs und BDS-Organisatoren alle Herausforderungen bewältigt, sich nicht zuletzt durch den Papierkrieg gekämpft und eine sportlich wie wirtschaftlich erfolgreiche Meisterschaft veranstaltet.

Ulrich Falk
German Steel Challenge 2016

Bereits im Mai eröffneten die Steel Challenge Schützen des BDS ihre Wettkampfsaison. Die noch junge Disziplin wächst und gedeiht sichtlich. Die Ergebnisse sind hier abrufbar (.pdf).

 
DM Silhouette 2016

Vom 10. bis 12. Juni trafen sich die Silhouettenschützen um ihre Besten zu küren und die Titel der Deutschen Meister zu vergeben: Link zu den Ergebnislisten

 
DM IPSC Büchse 2016

Am Wochenende des 18./19. Juni 2016 fand in Philippsburg die DM IPSC Büchse statt - Gesamtergebnis (.pdf)
 

 
DM Field Target 2016

Ebenfalls am 18./19. Juni trafen sich die Field Target Schützen auf dem Truppenübungsplatz Todendorf der Bundeswehr in Panker zur Deutschen Meisterschaft. Hier der Link zu den Ergebnissen.

 
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Feuerwaffenrichtlinie 1 - Verfahrensstand

Die EU-Gesetzgebung ist langwierig: Erst schlägt die Kommission etwas vor. Dann beschließen der Rat der EU und das Europaparlament. Der Rat ist dabei die Vertretung der Regierungen der Mitgliedsstaaten und das Parlament natürlich der Bürger der EU. Das parlamentarische Verfahren nimmt zunächst seinen Gang durch die Parlamentsausschüsse, bevor in der Vollversammlung abgestimmt wird. Bisweilen sind sich Kommission, Rat und Parlament nach ihren jeweiligen Verfahren nicht einig. Dann beginnt das sogenannte Trilog-Verfahren. In diesem setzten sich die Gremienvertreter formell oder informell zusammen, um einen Kompromiss zu finden, der dann in Kraft treten kann

Und wo stehen wir bei der Feuerwaffenrichtlinie gerade? Die Kommission hat im November 2015 gesprochen, der Rat vor kurzem und das EU-Parlament wird im Spätsommer/Frühherbst mit seinen Beratungen fertig sein. Dann kommt mit großer Wahrscheinlichkeit der Trilog, denn die Meinungen der EU-Institutionen gehen schon jetzt auseinander.
Erst am Ende steht die fertige Richtlinie, die dann entweder noch vor der Bundestagswahl im kommenden Jahr oder kurz danach in deutsches Recht umzusetzen wäre.

 
Feuerwaffenrichtlinie 2 - IMCO 24.05.2016

Im federführenden Binnenmarktausschuss des Europaparlaments (IMCO) fand am 24. Mai eine erneute Aussprache zur Veränderung der Feuerwaffenrichtline statt. Dem Ausschuss liegen 847 Änderungsanträge vor und zusätzlich noch der Beschluss des Innenausschusses (LIBE), von denen der Infobrief bereits berichtet hat.

Aufgrund der Fülle der Änderungswünsche bestand fraktionsübergreifende Zustimmung zur Verschiebung der Abstimmung in den Juli.

 
Hinweis: Who wants to ban your firearms?

Wer der englischen Sprache mächtig ist, findet auf der Seite des tschechischen BDS-Partnerverbands LEX den aufschlussreichen Artikel "Who wants to ban your firearms?", der diese Frage nicht nur stellt, sondern auch erhellend beantwortet.

 
Feuerwaffenrichtlinie 3 - Rat der EU 10.06.2016

Am 10. Juni hat der Rat der Europäischen Union seine Positionierung zur Änderung der Feuerwaffenrichtlinie verkündet. Die Innenminister erteilen zwar einigen besonderen unsinnigen Vorschlägen der Kommission aus dem November 2015 eine Absage, propagieren aber gleichwohl Einschränkungen für legale Waffenbesitzer, teilweise sogar über den Kommissionsentwurf hinaus.

Im Unterschied zu den öffentlichen Verhandlungen im Europaparlament tagen der Rat und seine Arbeitsgruppen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In einem veröffentlichten Videoschnipsel von gerade einmal 93 Sekunden Länge finden sich überwiegend nichtssagende Allgemeinplätze.
Dem Vernehmen nach hat aber eine sehr große Mehrheit der Mitgliedsstaaten dem Papier zugestimmt. Luxemburg hat es angeblich abgelehnt, weil es zu wenig Verschärfungen enthalte. Nur Polen und die Tschechische Republik sollen wegen der enthaltenen Verschärfungen dagegen gestimmt haben. Eine größere Anzahl der Minister hat sich wohl enthalten. Mehrere Regierungen hatten ihren nationalen Verbänden bessere Lösungen und ein festeres Auftreten für die Belange der Sportschützen und Jäger in Aussicht gestellt. Hier können sich zahlreiche Betroffene wohl einstweilen enttäuscht zeigen.

Von Ausgewogenheit der Position des Rates kann nur in Ansätzen gesprochen werden. Insbesondere enthält der Ratsbeschluss in deutscher Sprache (.pdf) folgende Punkte, die Legalwaffenbesitzer betreffen:

  • Verbotene Waffen können Sammlern erlaubt werden (Erwägung 5)
  • Beim Verbot der "gefährlichsten Feuerwaffen" soll es nun einige "begrenzte Ausnahmen" geben (Erwägung 7a)
  • Weiterhin wird von dem Risiko einer hohen Munitionskapazität bei halbautomatischen Waffen gesprochen und Magazinverbote, im Sprachgebrauch der Richtlinie "Ladevorrichtungen", gefordert (Erwägung 9)
  • Aufbewahrungsvorschriften werden gefordert, jedoch die konkreten Regelungen in die Zuständigkeit der Mitgliedsstaaten verwiesen (Erwägung 13b, Artikel 10aa)
  • Medizinische Tests einschließlich psychologischer Untersuchungen können von den Mitgliedsstatten vorgesehen werden (Artikel 5 Abs. 2)
  • Die Mitgliedsstaaten können Sportschützen Ausnahmen von den Verboten der Kategorien A6, A7 und A9 gestatten, wenn eine medizinische und psychologische Beurteilung vorliegt, Verbandsmitgliedschaft besteht und Genehmigungen regelmäßig, spätestens alle 5 Jahre überprüft werden (Artikel 6 Abs. 3c)
  • Grundsätzlich verboten nach Kategorie A7: Halbautomatische Zentralfeuerwaffen mit mehr als 21 (Kurzwaffen) bzw. 11 (Langwaffen) Schusskapazität, soweit eine Ladevorrichtungvon mehr als 20/10 Schuss "eingebaut ist oder eingesetzt wird"
  • Grundsätzlich verboten nach Kategorie A8: Halbautomatische Langwaffen die auf weniger als 60 cm verkürzt werden können
  • Grundsätzlich verboten nach Kategorie A9Ladevorrichtungen die mehr als 20 Patronenaufnehmen können und für Langwaffen mehr als 10 Patronen aufnehmen können
  • Genehmigungspflichtig nach Kategorie B4: Halbautomatische Langwaffen mit Festmagazin für mehr als 3 Schuss insgesamt (Magazin und Patronenlager)
  • Genehmigungspflichtig nach Kategorie B4a: Halbautomatische Kurzwaffen, die nicht unter A7a fallen
  • Genehmigungspflichtig nach Kategorie B5: Halbautomatische dreischüssige Langwaffen mit Wechselmagazin
  • Genehmigungspflichtig nach Kategorie B7: Halbautomatische Waffen mit vollautomatischem Erscheinungsbild, soweit nicht bereits von A6, A7 oder A8 erfasst
  • Regelmäßige Überprüfung aller Erlaubnisse, spätestens alle 5 Jahre, mit Verlängerungsmöglichkeit (Artikel 7 Abs. 4c)
  • Mitgliedsstaaten können Altbesitz Bestandsschutz gewähren (Erwägung 2a, Artikel 7 Abs. 4a)
  • Für Munition und Ladevorrichtungen sollen die Regelungen der Waffen gelten, für die diese geeignet sind (Artikel 10)
  • Inkrafttreten der Richtlinie: 20 Tage nach Veröffentlichung im Amtsblatt
  • Nationale Umsetzungsfrist: Im Wesentlichen 18 Monate nach Inkrafttreten
  • Aussetzung des Magazinverbotes bis 36 Monate nach Inkrafttreten möglich, aber keine Verwendung nach 18 Monaten mehr zulässig
Der Beschluss ist noch unter niederländischer Ratspräsidentschaft gefasst worden. Diese wechselt am 1. Juli 2016 zur Slowakei (und am 1.1.2017 zu Malta).
 
Stellungnahme des BDS zum Ratsvorschlag

In der EU wird bekanntlich die Verschärfung der EU-Feuerwaffenrichtlinie diskutiert. Zum Anlass werden ausdrücklich terroristische Morde in Paris und Brüssel genommen. Zahlreiche avisierte Verschärfungen zielen aber dezidiert auf den legalen Waffenbesitz in Deutschland und Europa ab. Dabei wird verkannt oder bewusst außer Acht gelassen, dass Bürger im Besitz legaler Waffen keine nennenswerte Kriminalitätsbelastung aufweisen, schon gar nicht bei (Gewalt)Taten und erst recht nicht durch Missbrauch ihrer Sportwaffen. Terroristen hingegen scheinen in den Besitz funktionierender vollautomatischer Militärwaffen zu gelangen, die EU-weit längst für den Zivilgebrauch verboten und nicht in Privatbesitz sind. Dennoch richten sich die Vorschläge der Kommission und des Rates der EU einschneidend gegen den legalen Waffenbesitz.

Die Innenminister unterstützen dabei im Rat Verbotsvorschläge, für die in zahlreichen nationalen Parlamenten keine Mehrheit zu finden wäre und wollen damit augenscheinlich über die EU demokratische Entscheidungsprozesse in den Mitgliedsstaaten umgehen.
 
Verbote von Magazinen für Selbstladewaffen: Ein derartiges Verbot ist unnötig, denn es gibt keine Probleme für die innere Sicherheit in der EU durch Magazine, egal welcher Kapazität. Derartige Verbote wären auch nicht umsetzbar, denn Magazine sind ungekennzeichnet, unregistriert und wohl millionenfach in Gebrauch. Außerdem ist ein Magazin kein komplizierter Gegenstand, sondern im Prinzip nur ein Kasten mit einer Feder und dadurch ohne größeren Aufwand zusammenzubauen oder zu zerlegen; derart simple Gegenstände zu regulieren ist gar nicht handhabbar. Die für die Richtlinie vorgeschlagene Abgrenzung von Magazinen für Kurz- und Langwaffen gibt es in der Praxis nicht. Magazine für mehr als 10 Schuss, die in Langwaffen verwendet werden können, würden daher das Verbot dieser Magazine auch für Kurzwaffen nach sich ziehen, obwohl dort die Kapazitätsgrenze bei 20 liegen soll. 
 
Verbot von Selbstladewaffen: Schon das Magazinverbot ist unnötig, unsinnig und undurchführbar, aber dennoch gibt es darüber hinaus auch noch den Ansatz, auch Waffen zu verbieten, in denen diese Magazine verwendet werden. Das Verbot eines Gegenstandes erfordert kein weiteres Verbot der Verwendung. Die Ausweitung eines Verbots auf einen anderen erlaubten Gegenstand ist überflüssig, nicht gerechtfertigt und beispiellos. Es muss darüber hinaus befürchtet werden, dass das Verbot von Waffen, in denen Magazine verwendet werden, irgendwann zum Verbot von Waffen wird, in denen die Magazine verwendet werden können.
 
Befristung waffenrechtlicher Erlaubnisse: Diese bürokratische und kostenträchtige Maßnahme speist sich aus einem Generalverdacht gegen rechtstreue Bürger. Die befristete Erlaubniserteilung wendet sich gleichermaßen gegen das rechtsstaatliche Element des Vertrauensschutzes in bestandskräftige Genehmigungen und gegen das Eigentumsrecht an den teuer gekauften Waffen. Die Sportschützentätigkeit wird in Deutschland ohnehin bereits fortwährend überprüft. Diese Überprüfung auszubauen und mit einer Neuerteilung oder Verlängerung zu verbinden führt zu unnötiger Arbeitsbelastung für die Verwaltung und Gebührenbelastung für die Sportschützen, die sich nicht das Geringsten zu Schulden haben kommen lassen.
 
Medizinische insb. psychologische Untersuchungen: Obwohl die Kriminalitätsbelastung der legalen Waffenbesitzer noch unterhalb der ohnehin niedrigen Kriminalitätsbelastung in Deutschland und Europa liegt, sollen diese einer aufwändigen, teuren und vor allem grundrechtsrelevanten Reihenuntersuchung unterworfen werden. Bei Zweifel an der körperlichen oder geistigen Fähigkeit zum sicheren Umgang mit Waffen kann bereits heute eine Begutachtung angeordnet werden. Die anlasslose und im Zusammenhang mit der beabsichtigten befristeten Erlaubniserteilung regelmäßige Untersuchung ist unnötig, unverhältnismäßig und diskriminierend.

 
Stellungnahme FWR zum Ratsvorschlag

Die Innen- und Justizminister der EU-Mitgliedsstaaten haben ihre Position zum Kommissionsentwurf vom 18. November 2015 festgelegt. Gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag enthält der Beschluss einzelne Verbesserungen, aber auch kritische Punkte, die beibehalten oder zusätzlich eingefügt wurden.
Die Kommission hatte die Änderung der Feuerwaffenrichtlinie maßgeblich mit der Terrorismusbekämpfung begründet. Der Vorschlag sah unter anderem vor, bestimmte halbautomatische Waffen allein auf Grund ihres militärischen Aussehens zu verbieten (Kat. B 7 der Richtlinie), Waffenbesitzer auf regelmäßige medizinische Untersuchungen zu verpflichten und den Verkauf von  Waffen über Fernabsatzmedien (Internet aber auch Katalogverkauf) unter Privatleuten zu verbieten.
Die Position des Rates trägt der allgemeinen Kritik Rechnung, ein Verbot der B 7-Waffen allein aufgrund optischer Kriterien einzuführen. Zudem werden einige der behördlichen Maßnahmen bei der regelmäßigen Überprüfung der Voraussetzungen für den Waffenbesitz entschärft. Die ursprünglich vorgeschlagenen verpflichtenden medizinischen Untersuchungen für alle Waffenbesitzer lehnt der Rat ab. Allerdings stützt dieser Entwurf nun ein Verbot größerer Magazine als technisches Kriterium. Zusätzlich sollen weitere Verbote eingeführt werden, die in erster Linie Sportschützen, welche einer medizinischen Kontrolle unterworfen werden sollen,  und Sammler antiker Waffen treffen können. In anderen Bereichen trägt er aber viele der Kommissionsvorschläge mit. So sollen beispielsweise Gas- und Schreckschusswaffen meldepflichtig werden (Kat. C der Richtlinie).
Das Forum Waffenrecht und die in ihm vertretenen Verbände halten die Maßnahmen nach wie vor für überzogen. Insgesamt verwahren sich die Verbände gegen eine Gleichsetzung ihrer Mitglieder mit Mördern und Terroristen! Viele Punkte im Vorschlagspapier oder im Ratsbeschluss treffen das völlig falsche Ziel. Kein Terrorist wird sich hierdurch von seinem Vorhaben abbringen lassen, noch wird er sich an die neuerlichen Restriktionen halten. Durch die zunehmende Bürokratisierung und Kontrolle legaler, rechtstreuer Waffenbesitzer werden stattdessen Polizisten gebunden, die sonst für wirksame kriminalistische Arbeit zur Verfügung stünden. Zudem beruhen die Vorschläge der Kommission bereits auf Daten und Informationen, die mangelhaft erhoben wurden. Sinnvoll sind dagegen aber Regelungen, die verhindern, dass sich unbrauchbar gemachte "Dekowaffen" wieder zu scharfen Waffen zurückbauen lassen oder ein verbesserter Informationsaustausch der Innenbehörden der Mitgliedsstaaten.
Parallel zum Rat berät auch das Europäische Parlament über den Entwurf. Dort ist in den zuständigen Ausschüssen bereits deutliche Kritik an dem Vorschlag geäußert worden. Allein im federführenden Ausschuss "Binnenmarkt und Verbraucherschutz" sind über 800 Änderungsanträge eingebracht worden. Das Parlament wird voraussichtlich im Herbst seine Position festlegen. Anschließend wird in Verhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission die endgültige Fassung festgelegt. Hier gilt es nun weitere Gespräche zu führen und auf Punkte hinzuweisen, die wir kritisch sehen.

 
Feuerwaffenrichtline 4 - IMCO 14.06.2016

Am 14. Juni setzte der Binnenmarktausschuss (IMCO) des Europaparlaments seine Beratungen zur Feuerwaffenrichtlinie fort.

Berichterstatterin Vicky Ford wies als Erstes erneut auf den Grund der Gesetzgebung hin: Die Verwendung von unzureichend deaktivierten Waffen in Terrorakten und die entsprechenden Regelungslücken, aber nicht die legalen Waffenbesitzer. Sie stellte fest, dass es Konsens beim Schluss dieser Lücken und Vorschriften zur medizinischen Überürüfung von Waffenbesitzern im Ermessen der Mitgliedsstaaten - regelmäßig oder fortlaufend - gebe.
Als Streitpunkte stellte sie die Behandlung von Waffensammlern und Ausnahmen von Verboten für sonstige besondere Gruppen (Sammler, Sachverständige, Militär, ...) dar. Auch die Kategorisierung werfe für sie noch Fragen auf.
Aus demokratischen Gründen schlägt sie gesonderte Abstimmung für jedes einzelne vorgeschlagene Waffenverbot vor. Der B7/A7 Vorschlag der Kommission sei für sie völlig unbrauchbar, aber es gebe nun zahlreiche unterschiedliche Vorschläge. Das gelte für sie auch für Vorschläge zur Kapazität.

Es schlossen sich die Äußerungen der Schattenberichterstatter der Fraktionen an:
Chorazza-Bildt von den Christdemokraten (EVP) sieht keinen Bedarf für eine Befristung von Erlaubnissen, sprach sich ausdrücklich gegen die neuen Verbote aus und bezeichnet die entsprechenden Vorschläge als so wörtlich "messy".
Cofferati sprach für die Sozialdemokraten (S&D). Er hält eine medizinische Erstuntersuchung für notwendig und äußert sich ansonsten eher vorsichtig zu neuen Regelungen für Legalwaffenbesitzer.
Charanzova von den Liberalen (ALDE): Sie ist strikt gegen Verbote von halbautomatischen Waffen und nimmt dabei ausdrücklich Bezug auf den Ratsvorschlag aus der letzten Woche ("not acceptable for us").
Von den Kommunisten und Linkssozialisten war niemand anwesend.
Durand (Grüne) erklärt, auch für die Kommunisten zu sprechen. Er beklagt, dass immer von Waffenverboten die Rede sei, er sehe aber keine Verbote. Er spricht sich für medizinische Tests und die Trennung von Waffen und Munition an verschiedenen Orten aus.
Robert Jarosław Iwaszkiewicz von den sog. Euroskeptikern (EFDD): Medizinische Tests seien zu unterstützen, aber in nationaler Autonomie. Aber es sei zu klären, ob es um den körperlichen Zustand gehe oder um geistige oder neurologische Untersuchungen. Er fragt danach, ob Behinderte von Waffenbesitz ausgeschlossen werden sollen. Die A7 Vorschläge werden von ihm zurückgewiesen und Kleinkaliber wolle er nicht genehmigungspflichtig sehen.
Mylène Troszczynski von den Rechten (ENF) kündigt nur kurz an, dass sich ihre Fraktion nicht am Kompromissvorschlag von Vicky Ford beteiligen wolle, sondern die eigenen Vorschläge einzeln abstimmen lassen wolle.

In der anschließenden Diskussion meldeten sich zehn weitere Redner zu Wort:
Insgesamt scheint sich die politische Mitte einer Kompromisslinie anzunähern, die EVP etwas mehr, die S&D etwas weniger zu Gunsten der Legalwaffenbesitzer. Jussi Halla-Aho von den Konservativen (EKR) ist zu erwähnen, weil er nicht nur keine neuen Verbote in A7, sondern sogar den alten B7 streichen will; auch lehnt er Magazinverbote ab. Ebenso erwähnenswert ist der Grüne Igor Šoltes aus Slowenien, der sich gegen seine Fraktion wendet und Belastungen von Legalwaffenbesitzern ablehnt.

Anschließend kam ein Ratsvertreter der niederländischen Ratspräsidentschaft zu Wort. Er verwies auf den "ausgewogenen Kompromiss" des Rats mit einem Verbot von gefährlichen Feuerwaffen mit sehr viel Feuerkraft. Er hoffe auf schnelle Parlamentsbehandlung, damit der Trilog zum "Beginn der slowakischen Ratspräsidentschaft" beginnen könne.

Im Schlusswort sprach sich Vicky Ford gegen die Verbotsvorschläge des Rats aus. Sie kündigte ihren Kompromissvorschlag für den Binnenausschuss an und verwiest auf die Ausschussabstimmung am 13./14. Juli.

 
PM FWR: Rechtssicherheit für halbautomatische Jagdgewehre

Das intensive Arbeiten des DJV in Zusammenarbeit mit der Allianz der im Forum Waffenrecht zusammengeschlossenen Verbände in den letzten Wochen hat endlich zum Erfolg geführt. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat beim Bundesjägertag in Wolfsburg den Durchbruch bei den Verhandlungen in der Regierungskoalition um die Novellierung des Bundesjagdgesetzes verkündet. Den rund 400 Delegierten und Gästen des Deutschen Jagdverbandes (DJV) sagte Schmidt: "Mein Ziel ist es, im Hinblick auf das Führen von Jagdwaffen wieder Rechtssicherheit und damit den bisherigen Zustand wieder herzustellen. Ich bin optimistisch, dass wir noch vor der Sommerpause zu einer Regelung kommen werden." Das Führen dieser Waffen solle künftig zulässig sein, wenn sie mit höchstens drei Patronen geladen sind. Weitere Schwerpunkte der Bundesjagdgesetz-Novelle seien die bereits abgestimmten Regelungen zu Jagdbüchsenmunition, Jungjägerausbildung und Schießübungsnachweis.
DJV-Präsident Fischer begrüßte in einer ersten Stellungnahme das Resultat der Verhandlungen: "Damit gibt es in Kürze endlich wieder Rechtssicherheit für Besitzer von halbautomatischen Jagdgewehren." Angesichts der Diskussionen in den Bundesländern um die Verwendung bleihaltiger Jagdmunition sei die bundeseinheitliche Regelung überfällig gewesen, so Fischer weiter. Die Änderung enthält detaillierte Regelungen zur Jagdbüchsenmunition, mit denen sichergestellt werden soll, dass die Bleibelastung von Wildbret so weit wie möglich reduziert wird, aber andererseits eine tierschutzgerechte Tötungswirkung gewährleistet wird.
Mit der Gesetzesänderung wird die bisherige Verwaltungspraxis der Waffenbehörden zu halbautomatischen Jagdgewehren mit auswechselbarem Magazin wieder hergestellt. Das Bundesverwaltungsgericht hatte im März entschieden, dass diese zur Jagd nicht verwendet werden dürften. Das Urteil hatte für Unverständnis in der Fachwelt und Verunsicherung bei Waffenbesitzern und Behörden geführt. Mit der jetzt vorgelegten Änderung wird diese Unsicherheit beseitigt. Damit hat sich die intensive Arbeit des DJV und der im Forum Waffenrecht zusammengeschlossenen Verbände letztlich ausbezahlt.
Die Neuregelung enthält auch bundesweit einheitliche Vorgaben für die Jägerausbildung sowie die Verpflichtung, vor der Teilnahme an Bewegungsjagden einen Schießübungsnachweis zu erbringen. Auch hierzu gab es in den letzten Jahren unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern, deren Verfassungsmäßigkeit umstritten ist. So hatte das Verwaltungsgericht Arnsberg erst kürzlich die Landesregelung aus Nordrhein-Westfalen für verfassungswidrig erklärt und dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorgelegt.
Der Novellierung vorausgegangen waren umfangreiche wissenschaftliche Studien, u.a. zur Tötungswirkung von Büchsenmunition. Im Februar hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium einen Änderungsentwurf zum Bundesjagdgesetz vorgelegt, zu dem der DJV und andere betroffene Verbände Stellung genommen hatten. Dieser Entwurf bildet nunmehr die Grundlage der Änderung, die jetzt im Bundestag eingebracht werden soll.

 
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Schützenverein Unterhausen - wieder ein erfolgreiches Meisterschaftsjahr 2016 vom BDS für unsere Schützinnen/Schützen

 

In den vergangen Jahren war der SV Unterhausen immer stark und erfolgreich an den Meisterschaften des BDS (Bund Deutscher Sportschützen) vertreten.

Auch dieses Jahr führten unsere aktiven BDS Schützinnen und Schützen diese Erfolgsserie auf den Bezirks- und Landesmeisterschaften 2016 weiter.

 

Ein wahrer Medaillenregen fiel auf den SV Unterhausen bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften herab, 21x Gold, 13x Silber und 13x Bronze.

Bernd Boschenrieder Gold in den Disziplinen Fallscheibe und Speed Selbstladeflinte, Michael Tust Gold in den Disziplinen IPSC Handgun - Classic Division und 100m Fertigkeit Selbstladegewehr bis 6,4mm, Herbert Schwille Gold in den Disziplinen 25m Präzision und Kombi Pistole KK, Manuela Bader Gold in den Disziplinen Speed und Fallscheibe Selbstladegewehr KK, Claudia Tust Gold/Silber in den Disziplinen 25m Kombi Pistole KK und Fallscheibe Selbstladegewehr KK, Sven Bader Gold/Silber in den Disziplinen Mehrdistanz und Fallscheibe Pistole KK, Joachim Deissler Gold in der Disziplin Fallscheibe Pistole KK, Frank Greiner Gold in der Disziplin Fallscheibe Selbstladeflinte, Dieter Schröter Bronze in der Disziplin 50m Präzision Selbstladegewehr KK.

 

Auch auf den Landesmeisterschaften in Philippsburg waren es bei 52 Starts,  4x Gold, 8x Silber, 7x Bronze.  Es waren 43 Starts in den Top 10 des Landes.

Bernd Boschenrieder Gold in den Disziplinen Mehrdistanz und Speed Selbstladeflinte, Sven Bader Gold/Bronze in den Disziplinen Mehrdistanz Pistole KK und Fallscheibe Selbstladeflinte, Michael Tust Silber in den Disziplinen Fallscheibe Repetierflinte und 100m Fertigkeit Selbstladegewehr über 6,4mm, Manuela Bader Silber in den Disziplinen Fallscheibe Selbstladeflinte und Selbstladegewehr KK, Herbert Schwille Silber in den Disziplinen 25m Präzision Pistole 32 S&W und Fallscheibe Pistole KK, Claudia Tust Bronze in den Disziplinen Fallscheibe Selbstlade- und Repetierflinte.

 

Unsere Schützinnen und Schützen haben sich somit mit fast allen Disziplinen für die Deutschen Meisterschaft qualifiziert.

Diese findet Ende August / Anfang September  in Philippsburg statt, wir wünschen allen Schützinnen und Schützen hierfür "Gut Schuss".



 

 

von Links:

Frank Greiner, Michael Tust, Herbert Schwille, Claudia Tust, Joachim Deissler, Sven Bader, Manuela Bader und Bernd Boschenrieder

 

 

Die Gesamten Ergebnisse sowie Aktuelles über den Schützenverein Unterhausen finden Sie auf unserer Homepage:

www.schuetzenvereinunterhausen1904.de

 

Falls Sie Interesse am Schießsport haben, finden Sie ebenfalls auf unsere Homepage Öffnungszeiten so wie Ansprechpartner des Schützenvereins Unterhausen.

"Tag der offenen Tür" am 03.10.16 des Schützenvereins Unterhausen, machen Sie sich selbst einen Eindruck über Sportschießen!

 

Rundenwettkampf KK 3x10 Kreisliga: Gächingen - Unterhausen 758 -735  Martin Staiger 251, Annette Schnitzler 244, Herbert Schwille  240 und Peter Heimberger 231 Ringe. Nach dem 3. Wettkampf Mannschaft Platz 3 und im Einzel Martin Staiger auf Platz 4.

 

Freie Pistole Landesliga: Ebersbach - SVU 768 - 759. Johann Maier 263, Albrecht Schenk 256, Karl Bader 240, Herbert Schwille 222 und Achmed Schütze 216 Ringe.

Unterhausen -Gächingen 748 - 681 Johann Maier 267, Karl Bader 244, Albrecht Schenk 237, Herbert Schwille 214 und Günther Leibfritz 206 Ringe.

Großkaliber Kurzwaffe Bezirksliga: U1 -SGi Reutlingen 1 1113 - 1106 Sven Bader 377, DaniloHeckelt 371, Johann Maier 365 und Achmed Schütze 329.

Großkaliber Kurzwaffe Kreisliga: Pfullingen 1 - U2  991 - 926. Eberhard Möck 331, Mirko Budja 304, Andreas Speidel 291, Jürgen Luik 274 und Manuel Camacho 269.

U3 - Steinhilben 1016 - 883. Heinz Walz 343, Sebastian Globuschütz 337, Herbert Schwille 336, Frank Greiner 316 und Paul Wörner 312.

SGi Reutlingen 3 - U3 978 -900. Michael Tust 332, Claudia Tust 291, Michael Metz 277, Günther Leibfritz 267, Markus Frank 257 und Peter Wehmeyer  194 Ringe.

Allen Aktiven bei den Landesmeisterschaften 11.6. -10.7.des DSB "Gut Schuß"

Termine:

19.6. KK 3x10 in Bleichstetten

26.6. GK  Kreis

Vier Stände Tournee in Auingen 2. Wettkampf  bis 25.6 möglich

2.7. Vorderlader  in Stetten

3.7. GK Bezirk

9.7. Bogenschießen und Lasergewehr in der Lichtensteinhalle

10.7. Freie Pistole Heimkampf gegen Ötlingen und KK3x10 Heimkampf gegen Würtingen

16.7. Vorderlader in Schönaich

24.7. GK Bezirk Heimkampf gegen Bempflingen.

28 - 31.7. Ferienlehrgang der Bezirksjugend im Schützenhaus.

Herbert Schwille


 





SVU Info 20160602

 

Rundenwettkampf KK 3x10

Gächingen - Unterhausen 758 -735  Martin Staiger 251, Annette Schnitzler 244, Herbert Schwille  240 und Peter Heimberger 231 Ringe.

Freie Pistole Landesliga

Unterhausen -Gächingen 748 - 681 Johann Maier 267, Karl Bader 244, Albrecht Schenk 237, Herbert Schwille 214 und Günther Leibfritz 206 Ringe.

 

Vier Stände Tournee in Auingen bis 25.6

 

 

Arbeitsdienste:

 

Mauerabschluss vor den 50m Ständen ist eingeschalt, wird zusammen mit der Füllung Hochblenden betonieren

25m Anlage:

Links; Erdschräge abtragen und Mauer mit Holzverschalung versehen.

Sollte bis Ende 06. Fertig sein

Rechts: Erdschräge abtragen und Mauer mit Holzverschalung versehen

Dann sind die geringen Mängel der Standabnahme vom September zu 100% erfüllt.

            Betonsteine zu  den 4 Hochblenden tragen      

4 Hochblenden mauern und mit Beton füllen. (3.Hochblenden sind gemauert.)

Gurtverschalung an Hochblenden anbringen (mind. 2 Helfer erforderlich.)

Dann wären die vorgesehenen und geforderten Arbeiten für den Betrieb Schrot und Mehrdistanz erfühlt.

Aggregathaus Trainage um des Haus wieder frei machen.

Spieht Anlagen 10m warten.

Kugelfang 50m warten

Sandkugelfang 25m warten.

Dach auf Dichtheit prüfen, und Regenrinnen säubern.

Hof aufräumen

Bühne aufräumen

Werkstatt aufräumen.

Schießbahn 25m 50m 100m und Außenanlage mähen. (wenn Gras trocken und nicht erst am Tag vor einem Wettkampf)

 

Am Samstag 04.06. Arbeitsdienst ab 9 Uhr und an allen weiteren Samstagen

Ebenso an den Wochentagen nach Absprache mit mir.

Es stehen eine Vielzahl von Arbeiten an die zum Teil bis zu einem bestimmten Termin fertig sein müssen. Für die Erdwälle abtragen müssen mehr als 2 Helfer da sein!

Wenn das Füllen der Hochblenden  mit einer Betonpumpe erfolgt kostet das min.500€ mehr. Die Kosten werden auf die Mehrdistanzschützen die sich nicht an den Arbeitseinsätzen beteiligt  haben umgelegt.

 

 

Termine:

 

3.6 +5.6. GK in Hörschwag

4.6. Auflage  Vergleich mit Stuttg. In Ötlingen

5.6. Relegation LG in der BH und 10m Halle

 

5.6. GK Kreis Endtermin

12.6. GK Bezirk Endtermin

15.6. Beginn des Sachkundelehrgangs um 18:30

18.6. 14 Uhr Freie Pistole in Erbach

19.6. KK 3x10 Bleichstetten

Herbert Schwille

 

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Infobrief Mai 2016 25.05.2016
Vorwort des Präsidenten
 
Liebe Mitglieder und Interessierte des BDS!
 
"Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten"... soll Goethe gesagt haben. Auf jeden Fall ist für uns die aktuelle Nachrichtenlage etwas zwiespältig:

Einerseits ist das Problem der halbautomatischen Waffen der Jäger nach dem juristisch höchst zweifelhaften aber dennoch maßgeblichen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts noch ungelöst, aber andererseits haben die Koalitionsfraktionen und allen voran Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) versprochen, mit einer zügigen Gesetzesänderung den bewährten Rechtsstand wieder herzustellen und den Jägern ihre gewohnten Waffen wieder zurückzugeben.

Fast uneingeschränkt positiv war die Abstimmung des Innenausschusses des Europaparlaments zur Feuerwaffenrichtlinie. Das Abstimmungsergebnis räumt mit den dümmsten Vorschlägen der Kommission auf. Ein kleiner Wermutstropfen liegt darin, dass die Liberalisierungsvorschläge des BDS (noch) kein Gehör fanden. Ein größerer darin, dass das Votum des Innenausschusses noch nicht das letzte Wort ist, aber für die Abstimmung im federführenden Binnenmarktausschuss darf man nach dem Verlauf der bisherigen Beratungen guter Dinge sein.

Ein ganz dicker Mühlstein am Hals der rechtstreuen Waffenbesitzer ist aber, dass im Rat der EU geradezu absurde Absichten zum Waffenrecht kursieren und dort Magazinbegrenzungen vorgeschlagen werden; dazu weiter unten. Sportlich wären die Auswirkungen gering, aber nicht zuletzt das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu den Halbautomaten der Jäger hat gezeigt, dass die bloße Existenz von größeren Magazinen schnell zum Boomerang in Form von Waffenverboten werden kann.
Die Bundesrepublik Deutschland hat sich noch nicht eindeutig zu dieser Frage geäußert. Das sollte alsbald erfolgen und zwar durch die kompromisslose Ablehnung dieser neuen Schnapsidee. Das wird nicht nur der BDS bei der Politik in Bund und Bundesländern - gerade diejenigen mit Wahlen in diesem Jahr - bei jeder Gelegenheit einfordern, sondern sollte auch jeder Schütze weiterhin tun!

Ihr und Euer Präsident
 
Friedrich Gepperth
Inhalt 
Editorial

Sehr geehrte Leser, liebe Sportschützen,

um es kurz zu machen: Dieser Infobrief bringt Sie auf den aktuellen Stand zu Jägerhalbautomaten und die EU-Feuerwaffenrichtlinie. In beiden Angelegenheiten zeigen sich nun erkennbare Erfolge. Diese wurden möglich durch die erfolgte Information der Politik seitens der Betroffenenverbände und vor allem durch die bewundernswerte Aktivität der einzelnen Mitglieder gerade des BDS. Es gilt, damit nun nicht nachzulassen, sondern noch einen draufzusetzen... und dabei auch zu betonen, wie entscheidend (wahl-entscheidend) dieses Thema für Sportschützen, Jäger, Sammler, Industrie und Handel ist. Auch die Befürworter von Verschärfungen lassen schließlich in ihren Bemühungen nicht nach.

Ulrich Falk
Meisterschaften im BDS laufen auf vollen Touren

In den Landesverbänden des BDS laufen die Bezirks- und Landesmeisterschaften des Sportjahres 2016 bereits auf vollen Touren. Über die Internetseiten der Landesverbände können Termine und erste Ergebnisse abgerufen werden.
Bald stehen auch die vom Bundesverband ausgerichteten Deutschen Meisterschaften an.
Um rege Teilnahme an Wettbewerben auf allen Verbandsebenen wird gebeten.

 
BDS klagt wegen IPSC Benachteiligung

Am 29. April 2016 hat der Bundesverband des BDS Klage gegen die willkürliche und juristisch nicht haltbare Aberkennung der Gemeinnützigkeit von IPSC erhoben. Das für den Bundesverbandssitz zuständige Finanzgericht Berlin-Brandenburg in Cottbus wird sich nun mit dieser Sache befassen.

Gleichzeitig geht der politische Kampf für die Wiederherstellung rechtmäßiger Verhältnisse bei IPSC weiter.

Nichts desto weniger muss der BDS auf allen Ebenen übergangsweise IPSC wie eine wirtschaftliche Betätigung betreiben. Das bringt Nachteile mit sich, aber der Sportbetrieb geht selbstverständlich weiter.

 
EU-Feuerwaffenrichtlinie: LIBE 9. Mai 2016

Am 9. Mai wurde im LIBE Ausschuss des Europäischen Parlaments (Innenausschuss) ohne weitere Aussprache zu hunderten Änderungsvorschlägen der Ausschussmitglieder zur Feuerwaffenrichtlinie abgestimmt. Inzwischen liegt das Abstimmungsergebnis in englischer Sprache (.doc) vor.

Damit schlägt LIBE dem federführenden IMCO Ausschuss (Binnenmarktausschuss) insbesondere folgende für Sportschützen bedeutsame Änderungen vor:

  • Als Zielrichtung von Verschärfungen werden Terroristen, Kriminelle und Waffenschmuggler genannt. Jäger, Sportschützen und Sammler hingegen werden ausdrücklich in Schutz genommen und deren Bedeutung anerkannt.
  • Die sichere Aufbewahrung von Waffen soll durch die Mitgliedsstaaten sichergestellt werden.
  • Der standardisierte medizinische Test wird abgelehnt.
  • Die zeitliche Befristung wird abgelehnt.
  • Das Verbot bestimmter halbautomatischer Waffen ("B7 zu A7") wird abgelehnt.
53 anwesende Abgeordnete zeugen erneut von großem Interesse an der Thematik. 43 von ihnen haben den Änderungsvorschlägen zugestimmt, 6 abgelehnt und 4 haben sich enthalten.
 
EU-Feuerwaffenrichtlinie: Rat

Drei Akteure sind an der Gesetzgebung der Europäischen Union beteiligt:
Erstens die Kommission, die die Verschärfungen des EU-Waffenrechts vorgeschlagen hat.
Zweitens das Europaparlament, das im laufenden Verfahren die Entwürfe berät.
Und drittens der Rat der EU, als Vertretung der Mitgliedsstaaten.
Nur durch das Zusammenwirken aller drei wird aus einem Vorschlag ein Gesetz der EU.

Während die Einschätzungen der Kommission durch Begründung ihrer Vorschläge bekannt sind und das Parlament öffentlich debattiert und abstimmt, hält sich der Rat bedeckt. Aus gut informierten Kreisen wurde aber bekannt, dass in der zuständigen Arbeitsgruppe für die Feuerwaffenrichtlinie GENVAL pikante Ansichten vertreten werden. Während eine Vielzahl von insbesondere osteuropäischen und skandinavischen Mitgliedsländern wenig bis gar nichts von Verschärfungen zu Lasten von legalen Waffenbesitzern hält, sprechen sich andere Länder für erhebliche Eingriffe aus: Insbesondere Südländer träumen von Waffenverboten wegen hoher Schusskapazität, verbunden mit dem Verbot entsprechender Magazine. In dieser Diskussion sind zuletzt 20 Schuss Obergrenzen für Kurz- und 10 Schuss Begrenzungen für Langwaffen erörtert worden. Damit verbunden wäre das Verbot und/oder die Kennzeichnung von größeren Magazinen und unklare Auswirkungen auf Waffen, die große und kleine Magazine aufnehmen können.

 
Pressemitteilungen der DJV-Verbändeallianz

Chaos bei den Waffenbehörden untragbar

(Berlin, 25. April 2016) Eine Übergangsregelung für den Einsatz von halbautomatischen Langwaffen ist dringend notwendig, insbesondere für die effektive Bejagung von Wildschweinen: In den nächsten Tagen [...mehr(.pdf)]

Bundeslandwirtschaftsminister hält Wort

(Berlin, 12. Mai 2016) In einem Schreiben informiert Dr. Robert Kloos, Staatssekretär  des  Bundeslandwirtschaftsministeriums, seine Länderkollegen, für halbautomatische Jagdwaffen "im Rahmen einer Änderung des Bundesjagdgesetzes eine gesetzliche Regelung der bisherigen  Verwaltungspraxis unverzüglich herbeizuführen."[...mehr(.pdf)]

 
(Anzeige) Fatales Erbe: Hitlers Waffengesetze

Der US-Amerikaner Dr. Stephen P. Halbrook hat mit seinem nun endlich in deutscher Sprache veröffent­lichten Werk über die restriktive und diskriminierende Waffengesetzgebung im „Dritten Reich“ eine wesentliche Lücke in der historischen Aufarbeitung der NS-Schreckensherrschaft geschlossen. Halbrook zeigt anhand von neu entdeckten Dokumenten aus deutschen und internationalen Archiven, sowie mittels zeitgenössischer Tagebücher, Briefe, Augenzeugenberichte und Zeitungsartikeln, wie die Nazis das aus der Weimarer Republik stammende Waffengesetz verschärften, um damit Juden, Kommunisten und alle anderen sogenannten Staatsfeinde und Volksschädlinge zu entwaffnen, zu entrechten und zu unterdrücken.

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Die zahllosen Bücher und wissenschaftlichen Abhandlungen über das „Dritte Reich“ und den Holocaust blendeten bisher diesen wichtigen Aspekt der Macht-Konsolidierung des nationalsozialistischen Regimes einfach aus – obwohl die Regulierung und schrittweise Kriminalisierung des privaten Waffenbesitzes der Bevölkerung nach der Machtergreifung zu einem zentralen Vorwand für willkürliche Verhaftungen und Hausdurchsuchungen wurde. Halbrook untermauert seine Beweisführung eindrucksvoll mit erschreckenden Einzelschicksalen von ganz normalen Bürgern, die so zu Staatsfeinden wurden: Juden und Nichtjuden, sogenannte Zigeuner und Sozialdemokraten, Weltkriegsveteranen und Künstler, die wegen einer Sportwaffe, eines alten Offiziersdegens oder einer Jagdbüchse in die Maschinerie einer willfährigen Verwaltung, Justiz und Polizei gerieten. Für viele gab es kein Entkommen aus „Schutzhaft“ und KZ.

Dass es sich bei „Fatales Erbe – Hitlers Waffengesetze“ um keine abgeschlossene Thematik aus längst vergangenen Zeiten handelt, wird offensichtlich bei der Betrachtung der Nachkriegsgeschichte des NS-Waffengesetzes, dem sich das Vorwort des deutsch-israelischen Politikwissenschaftlers Dr. David Th. Schiller annimmt: Das „Reichswaffengesetz“ blieb nicht nur bis Anfang der 1970er Jahre gültiges Gesetz in West-Deutschland und in Berlin. Es liefert weiterhin die Zielrichtung, Grundlage, Struktur und Diktion für das Bundeswaffengesetz – und das trotz zahlloser Änderungen, Neufassungen und Reformversuche des Bundeswaffengesetzes, die bis in unsere Tage andauern.

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SVU Info 20160523

 

 

Vier Stände Tournee vom 1. Bis 5.6.. auf unserer Anlage.

 

 

Arbeitsdienste:

 

Mauerabschluss vor den 50m Ständen einschalen und mit der ersten Füllung Hochblende betonieren

25m Anlage:

Links; Erdschräge abtragen und Mauer mit Holzverschalung versehen.

Sollte bis Ende 06. Fertig sein

Rechts: Erdschräge abtragen und Mauer mit Holzverschalung versehen

Dann sind die geringen Mängel der Standabnahme vom Septeber zu 100% erfüllt.

Betonsteine zu  den 4 Hochblenden tragen      

4 Hochblenden mauern und mit Beton füllen. (1.Hochblende ist gemauert.)

Dann wären die vorgesehenen und geforderten Arbeiten für den Betrieb Schrot und Mehrdistanz erfühlt.

Aggregathaus Trainage um des Haus wieder frei machen.

Spieht Anlagen 10m warten.

Kugelfang 50m warten

Sandkugelfang 25m warten.

Dach auf Dichtheit prüfen, und Regenrinnen säubern.

Hof aufräumen

Bühne aufräumen

Werkstatt aufräumen.

Schießbahn 25m 50m 100m und Außenanlage mähen. (wenn Gras trocken und nicht erst am Tag vor einem Wettkampf)

 

Am Samstag 28.05. Arbeitsdienst ab 9 Uhr und an allen weiteren Samstagen

Ebenso an den Wochentagen nach Absprache mit mir.

Es stehen eine Vielzahl von Arbeiten an die zum Teil bis zu einem bestimmten Termin fertig sein müssen. Für die Erdwälle abtragen und das Füllen der Hochblenden müssen mehr als 2 Helfer da sein!

 

Termine:

26-28. LM BDS

28.5. Beginn 4 Stände in Auingen

28.-29. 60 Jahre Bleichstetten

29.5- Siegerehrung BM in Rübgarten

29.5. Endtermin FP Heim gegen Gächingen

1.6.  RWK KK um 18:45 Uhr in Gächingen

3.6 +5.6. GK in Hörschwag

4.6. Auflage  Vergleich mit Stuttg. In Ötlingen

5.6. Relegation LG in der BH und 10m Halle

5.6. GK Kreis Endtermin

 

Herbert Schwille

 

Bank Konto Kreissparkasse Reutlingen DE71 640 500 000001723386

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SVU Info 20160511

 

Rundenwettkampf  Großkaliber KW:

U2 - SGi Reutlingen 2 1016 - 893  Jürgen Luik 355,  Andreas Speidel 345, Eberhard Möck 316 , Mirko Budja 311und Manuel Camacho 281

Münsingen 1 - U3  998 - 970. Frank Greiner 331 Paul Wörner 322, Herbert Schwille 317, Heinz Walz 294,

U4 - SV Trochtelfingen  985 - 1021.  Michael Tust 353, Günther Leibfritz 325, Peter Wehmeyer  307, Claudia Tust 300, Michael Metz 281

Rundenwettkampf Freie Pistole  Ötlingen -Unterhausen  766 - 743  Albrecht Schenk 253, Karl Bader 241,Johann Maier 240,  Günther Leibfritz 237, Achmed Schütze 213 und Herbert Schwillke 211

KK Dreistellung: Würtingen - Unterhausen 748 - 732  Martin Staiger 250, Annette Schnitzler 243, Peter Heimberger 239, Herbert Schwille 225..

 

Vier Stände Tournee vom 1. Bis 29.5. auf unserer Anlage.

 

 

Arbeitsdienste:

 

Mauerabschluss vor den 50m Ständen einschalen und mit der ersten Füllung Hochblende betonieren

25m Anlage:

Links; Erdschräge abtragen und Mauer mit Holzverschalung versehen.

Rechts: Erdschräge abtragen und Mauer mit Holzverschalung versehen

Dann sind die geringen Mängel der Standabnahme vom Septeber zu 100% erfüllt.

Betonsteine zu  den 4 Hochblenden tragen      

4 Hochblenden mauern und mit Beton füllen

Dann wären die vorgesehenen und geforderten Arbeiten für den Betrieb Schrot und Mehrdistanz erfühlt.

Aggregathaus Trainage um des Haus wieder frei machen.

Spieht Anlagen 10m warten.

Kugelfang 50m warten

Sandkugelfang 25m warten.

Dach auf Dichtheit prüfen, und Regenrinnen säubern.

Hof aufräumen

Bühne aufräumen

Werkstatt aufräumen.

 

Am Samstag 14.05. Arbeitsdienst ab 9 Uhr

Ebenso an den Wochentagen nach Absprache mit mir.

Es stehen eine Vielzahl von Arbeiten an die zum Teil bis zu einem bestimmten Termin fertig sein müssen.

 

Termine:

14.5. Bogen 15:30-17:30

21.5. Vorderlader Heim gegen Stetten

  1. GK Bemplingen -U1

26-28. LM BDS

28.5. Beginn 4 Stände in Auingen

29.5- Siegerehrung BM in Rübgarten

29.5. Endtermin FP Heim gegen Gächingen

4.6. Auflage  Vergleich mit Stuttg. In Ötlingen

5.6. Relegation LG in der BH und 10m Halle

5.6. GK Kreis Endtermin

 

Herbert Schwille

 

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